Flossenbürg

Erinnerung. Verantwortung. Haltung.

01/2026: Flossenbürg – BIKa, BIKb, BIKc

Erinnern heißt Verantwortung tragen.

Als wir durch das Gelände der Gedenkstätte Flossenbürg gingen, war es still. Anders still.
Im Unterricht hatten wir über Geschichte gesprochen. Über Nationalsozialismus, Ausgrenzung und Gewalt.
Aber hier war nichts mehr abstrakt. Hier waren Namen. Orte. Schicksale.
Während der Führung hörten wir von Menschen, die entrechtet und verfolgt wurden. Manche von uns stellten Fragen. Manche schwiegen lange. Für einige war dieser Besuch besonders schwer – weil wir selbst Krieg, Flucht oder Gewalt erlebt haben.Wir sind nicht als Historikerinnen und Historiker zurückgefahren. Aber sicher ein Stück bewusster.

Veronika Sova (17) - BIKa

Eine Stimme, die bleibt.

Als ich durch das Gelände der Gedenkstätte Flossenbürg ging, hatte ich viele Fragen. Nicht nur über die Vergangenheit – sondern über heute. Ich habe gelernt, dass Erinnerung nicht nur bedeutet, etwas zu wissen. Sondern Verantwortung zu übernehmen. Die Geschichten der Menschen, die hier gelitten haben, sind schwer auszuhalten. Und doch dürfen wir nicht wegsehen.

Für mich war dieser Besuch kein normaler Schultag. Er hat etwas verändert.

Stimmen nach Flossenbürg

Was bleibt

„Ich dachte, ich weiß schon viel über diese Zeit. Aber dort habe ich gemerkt, dass Wissen nicht reicht. Man muss fühlen, was passiert ist.“

- Timur Kalachov (18) - BIKa

„Es war sehr still. Und diese Stille war lauter als jedes Gespräch.“

- Danylo Nikitin (19) - BIKa

„Für mich war es schwer, weil ich selbst Krieg erlebt habe. Aber ich finde es wichtig, dass wir hinschauen.“

- Jwan Bakr (18) - BIKb

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